Traditioneller Segen für die Bundeskanzlerin

Sternsinger aus dem Bischöflich MünsterschenOffizialatsbezirk vertreten das Bistum Münster im Kanzleramt
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In diesem Jahr empfängt Kanzlerin Merkel die Sternsinger aus allen deutschen Bistümern bereit zum zwölften Mal

Vier Kinder aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist in Bakum vertreten am Montag, 9. Januar 2017, um 11 Uhr das Bistum Münster beim Sternsinger-Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Die Mädchen und Jungen aus dem niedersächsischen Teil des Bistums hatten sich am Sternsinger-Wettbewerb der 59. Aktion Dreikönigssingen beteiligt und beim Preisrätsel mit dem Begriff „Leben“ die richtige Lösung gefunden. Bei der anschließenden Ziehung der diözesanen Gewinner hatten sie zudem das nötige Losglück.

Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen „Christus mansionembenedicat – Christus segne dieses Haus“ ins Bundeskanzleramt. Bundeskanzlerin Merkel heißt die kleinen und großen Könige bereits zum zwölften Mal willkommen. „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“ heißt das Leitwort der kommenden Aktion, Beispielland ist Kenia. Bundesweit eröffnet wird die Sternsingeraktion am Donnerstag, 29. Dezember, in Neumarkt in der Oberpfalz (Bistum Eichstätt).

Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 994 Millionen Euro wurden seither gesammelt, mehr als 70.100 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 58. Aktion zum Jahresbeginn 2016 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.282 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten mehr als 46,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.

Foto: Ralf Adloff/Kindermissionswerk., 09.12.2016