Mit Schokolade die Welt verbessern

Katholische und evangelische Jugend verschenken fair gehandelte Nikoläuse im Landtag
Mit Schokolade die Welt verbessern
Auch Politikerinnen und Politiker freuen sich über Schokolade – besonders, wenn sie fair gehandelt ist und der heilige Nikolaus sie persönlich überbringt. Von links nach rechts: Abgeordneter Hans-Willi Körfges (SPD), Peter Bednarz (AEJ NRW), Sarah Primus (BDKJ NRW), Präsidentin des Landtags Carina Gödecke (SPD), Tobias Agreiter (BDKJ NRW) und Abgeordneter Bernhard Tenhumberg (CDU) mit Nikolaus und seinem Knecht Ruprecht.

Ob die Abgeordneten des Landtags in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr brav waren? Der heilige Nikolaus scheint davon auszugehen. Denn gemeinsam mit seinen Helferinnen und Helfern vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend (AEJ) beschenkte der Nikolaus die Politikerinnen und Politiker heute mit fair gehandelter Schokolade.

„Die katholischen und evangelischen Jugendverbände setzen sich seit vielen Jahren für fairen Handel und Gerechtigkeit ein. Der Nikolaustag ist ein guter Anlass zu zeigen, dass man sich in seinem alltäglichen Handeln – beispielsweise mit den Nikolaus- und Weihnachtseinkäufen - für weltweite Gerechtigkeit einsetzen kann“, sagt Sarah Primus, Vorsitzende des BDKJ NRW.

Der Anbau von Kakao ist für viele Kleinbauern geprägt von niedrigem Einkommen, extremen Preisschwankungen und schlechten Arbeitsbedingungen. „Man muss nicht gleich sein ganzes Leben ändern. Man kann mit kleinen Schritten anfangen, Bewusstsein zu schaffen und durch den Kauf von fair gehandelter Schokolade oder anderen Gütern für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der ganzen Welt beitragen“, ermuntert auch Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags in Nordrhein-Westfalen, zum kritischen Konsum. „So können wir einen ersten Grundstein dafür legen, dass alle Menschen in Frieden feiern können.“

Text und Foto: BDKJ NRW e. V.