Kolpingjugend fordert mehr Freiräume

Frühjahrs-Diözesankonferenz in Coesfeld
Diözesankonferenz Kolpingjugend 2015
Diözesankonferenz Kolpingjugend 2015

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter den knapp 50 Delegierten und Gästen der Kolpingjugend, die anlässlich der Frühjahrs-Diözesankonferenz vom 17. bis 19. April in der Kolping-Bildungsstätte in Coesfeld tagten: Neben zahlreichen Beschlüssen, u.a. der Beteiligung am Bündnis für Freiräume, stand auch die Wiederwahl von Diözesanleiterin Maximiliane Rösner auf der vollen aber auch erfolgreich behandelten Tagesordnung.

Maximiliane Rösner, Mitglied der Kolpingsfamilie Münster-Zentral, Studierende der Rechtswissenschaften und seit 2011 Diözesanleiterin wurde mit großer Mehrheit für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Mit Themen wie u.a. Partnerschaftsarbeit und dem aktuell geplanten Begegnungsprojekt Uganda, dem durch die Konferenz beschlossenen Fonds für „Junge Menschen“ in der Kolping-Stiftung begründet Rösner die Entscheidung zu einer weiteren Amtszeit, für welche sie große Unterstützung von der Konferenz bekam. Christine Hilgensloh (Enniger) verstärkt zukünftig das Motivationsteam, Sarah Hönisch wurde als Mitglied im Motivationsteam verabschiedet.

Mit einem inhaltlichen Schwerpunkt setzten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Samstag auseinander. Es galt über die Forderungen des Bündnisses für Freiräume, eine Initiative des Landesjugendrings NRW (siehe www.buendnis-fuer-freiraeume.de), und weitere mögliche Forderungen nach Freiräumen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, zu diskutieren und Ideen zur Umsetzung zu entwickeln. „Verkürzte Schulzeiten, verschulte Studiengänge, wenig Anerkennung und Platz für Jugendliche im öffentlichen Raum: Jeder kennt Beispiele aus dem eigenen Umfeld, die Anlass für eine Auseinandersetzung mit den Forderungen des Bündnisses geben, Grund genug uns auseinanderzusetzen und nun anzuschließen!“, so Diözesanleiter Paul Schroeter.

Beschlüsse über die Ergebnisse des Samstags wurden gleich zu Beginn des Sonntags gefasst. Neben einer Podiumsdiskussion und einer öffentlichkeitswirksamen Aktion sind eine Prüfung der Erweiterung des Angebotsprofils der Kolpingjugend sowie die Formulierung einiger Forderungen in der politischen Interessenvertretung der Kolpingjugend geplant. Weiterhin beschloss die Konferenz die Einrichtung eines Fonds „Junge Menschen“ in der Kolping-Stiftung Diözesanverband Münster. „Mit dem Fonds wollen nachhaltig Projekte der Jugendarbeit unterstützen, im Heute anfangen an Morgen zu denken!“, so Diözesanleiterin Maximiliane Rösner, die sich für dieses Vorhaben der Kolpingjugend verantwortlich zeichnet. In weiteren Anträgen verabschiedete die Kolpingjugend eine neue Wahl- und Geschäftsordnung und beschloss die Prüfung einer Fahrt zum Weltjugendtag nach Krakau 2016.

Text und Foto: Benedikt Vollmer, Kolpingjugend Münster
25.04.15