Erster Film zeigt Friedenssuche am Fußballstadion

Jugendvideo-Offensive zum Katholikentag 2018 gestartet
Vor dem Eingang zum Münsterschen Preußenstadion entstand das erste Video der neuen Reihe „#FriedensSucher“. Foto: Sarah Stöber, Bischöfliche Pressestelle

 „#FriedensSucher“ – Das ist der Titel einer Videooffensive zum Katholikentag 2018, die der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Münster und die Jugendkirche „effata[!]“ Münster gestartet haben. Im Rahmen dieser Offensive steht jetzt das erste Video mit Statements rund um das Katholikentagsmotto „Suche Frieden“ online, weitere werden etwa alle vier Wochen bis Katholikentagsbeginn folgen.

„Wir lassen Jugendliche und junge Erwachsene zu Wort kommen, die ihre Sichtweisen auf Aspekte der Friedensthematik schildern“, beschreibt der BDKJ-Diözesanvorsitzende Johannes Wilde das Projektkonzept, „dabei werden sie an interessanten und ausdrucksstarken Orten gefilmt, die zu den jeweiligen Inhalten passen“. Die Sequenzen des ersten Videos etwa wurden vor einem Fußballspiel am Eingang zum Preußen-Stadion in Münster gedreht.

Die Statements der hier Befragten befassen sich den Themen Frieden, Unfrieden, Friedenssuche und friedlichen Momenten – „also Facetten, denen Fans und Spieler an diesem Ort durchaus begegnen“, erläutert Wilde. „Ziel der Initiative ist es, junge Menschen für das Leitthema Frieden und für den Katholikentag insgesamt zu begeistern“, erklärt Simone Barciaga von der Jugendkirche. Aus der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sei bekannt, welche große Bedeutung der persönliche, gesellschaftliche und globale Frieden in der Wahrnehmung dieser Generation habe. „Durch Ereignisse wie terroristische Anschläge, geschlossene Grenzen oder Erstarken populistischer Parteien liegt dieses Thema bei vielen jungen Menschen obenauf“, betont Barciaga.

Dem BDKJ und der Jugendkirche gehe es darum, „junge Menschen in ihrer Suchbewegung nach dem, was ihnen im Leben wichtig ist, welche Perspektiven sie in ihrem Leben verfolgen wollen oder welche Werte für sie bedeutend sind“, zu begleiten, hebt Barciaga hervor. Die Produktion der Filme übernimmt die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit des Bistums Münster. Verbreitet werden die Videos über Medien, die junge Menschen nutzen. Speziell eingerichtet wurde beispielsweise der Youtube-Kanal „FriedensSucher“, wo die Videos nach und nach veröffentlicht werden und zu finden sind.

Text: Bischöfliche Pressestelle