Diözesanversammlung beschließt Neuauflage der 72-Stunden-Aktion in 2019

Delegierte der katholischen Jugendverbände im Bistum Münster stimmen mit eindeutiger Mehrheit für die Teilnahme an der bundesweiten Sozialaktion
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BDKJ-Diözesanversammlung 2017
Vom 10. – 11. März tagte die Diözesanversammlung des BDKJ Münster auf der Jugendburg in Gemen.

72 Stunden im Einsatz für soziale und gemeinnützige Projekte – im Jahr 2019 werden sich die katholischen Jugendverbände im Bistum Münster wieder an der vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) organisierten, bundesweiten 72-Stunden-Aktion beteiligen. Das haben auf der Diözesanversammlung an diesem Samstag die Delegierten der Jugendverbände auf der Jugendburg in Gemen beschlossen.

Zuletzt hatte die Sozialaktion 2013 erfolgreich stattgefunden. Rund 12.000 Kinder und Jugendliche im Bistum Münster haben damals in 284 Gruppen angepackt und ihre Projekte umgesetzt, haben Kindergarten-Spielplätze renoviert, sich für Menschen mit Behinderungen oder benachteiligte Menschen eingesetzt. Die Diözesanvorsitzende Kerstin Stegemann freut sich über die Entscheidung für die Durchführung der aufwändigen Aktion: „Die jungen Menschen aus allen Verbänden bringen sich gemeinsam gesellschaftlich ein und engagieren sich christlich – dadurch wird unser Leitbild greifbar: katholisch, politisch, aktiv.“

Die Delegierten hatten auf der zweitägigen Sitzung darüber hinaus über drei weitere Anträge zu entscheiden. Einstimmig stellten sich die Jugendverbände hinter ein vom BDKJ-Vorstand vorgestelltes Positionspapier, mit dem der Dachverband unter dem Leitwort „denke bunt!“ eine offene, von Menschenfreundlichkeit und Toleranz geprägte Gesellschaft und den aktiven politischen Einsatz für Frieden fordert. Außerdem wurde ein Antrag der Katholischen jungen Gemeinde, eine politische Diskussionsveranstaltung im Vorfeld der diesjährigen Bundestagswahl durchzuführen, mit großer Mehrheit angenommen.

Inhaltlich beschäftigte sich die Versammlung mit der zukünftigen Organisation der mittleren Ebene des BDKJ. Angeregt diskutierten die Vertreter über den von der Arbeitsgruppe „Perspektivprozess mittlere Ebene“ erarbeiteten Antrag und votierten anschließend einstimmig dafür, bis zur Versammlung im nächsten Jahr einen entsprechenden Satzungsvorschlag zu erarbeiten.